Was ist eine Domain / Domainname Beispiele

Was ist eine Domain / Domainname Beispiele

Der Erwerb eines Domainnamens oder einer Domain ist oft der Beginn bei der Ausführung einer Online-Präsenz. Häufig dient es Ihnen dazu, von möglichen Neukunden über Google-Suche und anderen Suchmaschinen entdeckt zu werden.

In diesem Artikel behandeln wir Themen, was Sie über diese Voraussetzungen verstehen müssen, damit Sie den Verlauf des Aufbaus einer Website für Ihren Betrieb fortführen können. Sie dürfen nun einem der untenstehenden Abschnitte gehen:

  1. Was ist eine Domain
  2. Wofür werden Domains verwendet
  3. Was ist ein Domainname (Domainaufbau)
  4. Arten von Domains

Was ist eine Domain?

Eine Domain ist ein Bestandteil der Webadressen-Nomenklatur, die jemand gebrauchen würde, um Ihre Website oder eine Seite Ihrer Website online aufzurufen. Es ist eine Textzeichenfolge, die mit der numerischen IP-Adresse einer Website verbunden ist und für die Anwender viel einfacher zu inspizieren und einzuprägen ist.

Jede Website hat eine IP-Adresse, bei der es sich um eine klare Zahlenfolge handelt, die Computer mit Webservern verknüpft. IP-Adressen sind praktisch für Computer, aber für Menschen schwer im Gedächtnis zu behalten. Hier kommen Domains ins Geschehen. Ein Domainname steht mit der IP-Adresse einer Website in Verbindung, so dass sich die Benutzer leichter eine Website  in Erinnerung rufen können und nach ihrer Domain suchen können, und ihr Browser kann immer noch den spezifischen Webserver ausfindig machen, der die Website über die zugehörige IP-Adresse hostet.

Eine Domain wird oft einer Privatadresse gegenübergestellt. Ihre Besucher merken sich nicht immer, die GSP-Koordinaten Ihres Hauses, wenn sie zu Ihnen fahren. Stattdessen tippen sie einfach Ihre Adresse in ihre Telefone. Dasselbe gilt für das Aufrufen einer Website. Anstatt sich die IP-Adresse einer Website zu notieren, tippen Besucher einfach die Domain in ihren Browser ein.

Wie erscheint eine Domain ?

In der Regel enthält eine Domain zwei oder drei Wörter, die durch Punkte separiert sind. Zum Beispiel ist blog.webrain.com eine Domäne.

Eine Domain ist ein Bestandteil einer URL oder einer gesamten Website. Ein URL setzt sich vorwiegend aus einem Protokoll, einem Domänennamen und einem Pfad zusammen. Die URL dieses Blogbeitrags nennt sich zum Beispiel: https://beta.webrain.ch/domain-erklaerung/. Es besteht aus den folgenden Elementen:

  • Protokoll (“https://”)
  • Domainname (“beta.webrain.ch”)
    Second-level-domain (“webrain”)
    Top-level-domain (“.ch”)
  • Pfad (“/domain-erklaerung”)

Wir werden die Bestandteile eines Domainnamens nachstehend genauer betrachten. Gehen wir zuerst der Frage nach, warum Domains wichtig sind.

Wofür werden Domains angewendet?

Domains werden nicht nur angewendet, um die Suche nach einer Website zu erleichtern. Nachstehend werden wir uns einige andere Argumente ansehen, warum Domains gebraucht werden.

1. Um Eigentum zu erreichen

Am wichtigsten ist wohl, dass eine Domain Ihnen das Eigentum an der Adresse Ihrer Website gewährt. Niemand sonst kann die Domain für sich fordern, während Sie die Domain registriert haben. Dies gibt Ihnen die Vollmacht darüber, auf welche Website sie verweist, welche Domainnamen-Registrierungsstelle sie administiert, welche Informationen mit Ihrem Domainnamenkonto verknüpft sind, wer sie verwaltet und ob Sie sie veräussern möchten.

2. Um Ihre Markenidentität zu stützen

Ein Domainname, der mit Ihrem Firmennamen übereinstimmt oder ihm nahe liegt, kann Ihnen für den Aufbau einer fundierten Online-Markenidentität dienen. Ein Besucher, der zum Beispiel von der Homepage Ihrer Website zum Blog in die Wissensdatenbank switcht, wird realisieren, dass der Kerndomänenname solid bleibt, dasselbe gilt für andere Elemente wie die Typografie und das Farbschema.

3. Authentizität herzustellen

Ein Domainname, der mit Ihrem Firmennamen im Einklang steht, schafft Authentizität und lässt Ihre Website für die Nutzer begreiflich und professioneller erscheinen. Das schafft Überzeugung bei Ihren Besuchern, so dass sie sich sicher fühlen, wenn sie z.B. eine Umfrage oder ein Formular auf einer Webseite mit demselben Domainnamen einreichen.

4. Einprägsam sein

Wenn Ihre Domain leicht zu merken ist, können Besucher sie spontan in ihre Suchleisten eintippen. Dies kann zu erhöhtem direktem Traffic auf Ihrer Website führen. Beispielsweise hat die F. Hoffmann La-Roche AG einen präzisen und kurzen Domainnamen: roche.ch. Dies ist viel einfacher einzuprägen als eine Alternative wie: f-hoffmann-la-roche-ag.ch.

5.  Sich unter Mitbewerbern hervorheben

Ein simpler, aber leicht zu erinnernder Domainname kann Sie aus konkurrierenden Websites mit plumpen oder übertriebenen Domains positiv hervorheben. Wenn z.B. Google BackRub genannt worden wäre, hätte es sich möglicherweise schlechter behaupten können gegenüber Yahoo und anderen Suchmaschinen.

6. Autorität aufstellen

Neben der Stärkung Ihrer Marke können Domainnamen Ihnen auch behilflich dabei sein vorherzusagen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Ihre Website im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern in den SERPs auftreten wird. Als Faustregel gilt: Je älter eine Domain ist, desto mehr Bedeutung hat sie. Das resultiert daraus, dass sie Zeit hatte, qualitativ wertbeständige Inhalte, interne Links und Backlinks zu sammeln.

Was ist ein Domainname?

Den Namen einer Website nennt man Domain. Es ist in Betrieb wie die Privatadresse der Website im World Wide Web.

Der Begriff “Domain” wird dem Begriff “Domainname” gleichgestellt. Die einzige Abweichung ist, dass einer der Name der Sache ist und einer die Sache selbst.

Ohne die Endung wie “.com” umfasst die maximale Länge, die ein Domainname haben kann, 63 Zeichen. Die Mindestlänge beträgt ein Zeichen, viele Registrierungsstellen erfordern aber mindestens drei Zeichen.

Die Teile eines Domainnamens

Eine Domäne umfasst grundsätzlich zwei Teile: die Domäne der zweiten Ebene und die Domäne der obersten Ebene. Wenn sie von links nach rechts gelesen werden, nehmen diese Teile an Eigenheit ab.

Second-Level-Domain (SLD)

Die Second-Level-Domain ist die eindeutige Erkennung für Ihre Website. Es ist der Teil Ihrer Domain, der vor “.ch” oder einer anderen Endung steht.

Wenn Sie eine Website für Ihren Betrieb aufbauen, sollten Sie den Kauf einer Domain in Erwägung ziehen, die den Namen Ihres Betriebs reflektiert. Dies vereinfacht es den Nutzern, Ihre Website aufzurufen, ohne viel Zeit damit zu verschwenden mit Google danach zu recherchieren. Beispielsweise ist die Second-Level-Domain von beta.webrain.ch “webrain”.

Top-Level-Domain (TLD)

Die Top-Level-Domain ist die Endung oder der Bestandteil Ihrer Domain, der nach Ihrer Second-Level-Domain steht.

Sie zeigt an, als welche Art von Entität Ihre Organisation im Internet erfasst ist. Beispielsweise ist die Top-Level-Domain von Webrain “.ch”, da wir eine geschäftliche Einheit in der Schweiz sind.

Die meisten Schweizer Unternehmen erfassen ihre Website auch meistens mit “.ch”. Tatsächlich wurden im Jahr 2022. Anzahl registrierte Domains in der Schweiz steigt seit Jahren stetig.

Anzahl registrierte .ch Domains von 2000 bis 2022

Was ist ein Beispiel für einen Domainnamen?

Ein Beispiel für einen Domainnamen ist 20min.ch Diese besteht aus einer Second-Level-Domain (“20min”) und einer Top-Level-Domain (“.ch”). Es handelt sich hier um den meistbesuchten Regierungs-Domain-Namen, nach Statista.

Andere Beispiele für attraktive Domainnamen sind “youtube.com”, “irs.gov” und “tiktok.com”. Sehen Sie sich mehr in der anschliessenden Liste an:

Dies sind nur einige Beispiele für Domainnamen – es gibt  Millionen mehr. Nach Angaben von Verisign gab es Ende 2021 über 360 Millionen erfasste Domainnamen.

Um uns einen Überblick über mögliche Domainnamen zu verschaffen, sehen wir uns unten unterschiedliche Arten von Domains an.

Domain-Typen

  1. Generische Top-Level-Domains (gTLD)
  2. Länderspezifische Top-Level-Domains (ccTLD)
  3. Internationalisierte länderspezifische Top-Level-Domains (IDN ccTLD)
  4. Subdomäne

Generische Top-Level-Domains (gTLD)

gTLD bezieht sich auf die anerkanntesten und am weitesten verbreiteten TLDS:

  • .com
  • .net
  • .biz
  • .org
  • .info

.com ist mit Abstand am beliebtesten. Stand 2021 nutzten 52% der globalen Websites eine .com Top-Level-Domain. Die nächstbeliebteste – .ru – wird nur von 6% angewendet.

Länderspezifische Top-Level-Domains (ccTLD)

Diese aus zwei Buchstaben bestehenden TLDs knüpfen an bestimmte geografische Standorte an. Hier sind einige Beispiele:

  • .de (Deutschland)
  • .br (Brasilien)
  • .au (Australien)
  • .uk (Vereinigtes Königreich)
  • .ch (Schweiz)
  • .nl (Niederlande)

Internationalisierte länderspezifische Top-Level-Domains (IDN ccTLD)

Dabei geht es um Domänen, die in nicht-lateinischen Zeichensätzen (z.B. Chinesisch) abgebildet werden können.

Subdomain

Eine Subdomain ist eine Domain, die Teil einer größeren Domain ist und vor dem Stammdomänennamen steht (z. B. beta.webrain.ch). Da links neben dem SLD eine Subdomain erscheint, wird sie auch Third-Level-Domain (3LD) genannt.

Ein weiteres Beispiel für einen Domainnamen mit einer Subdomain ist tools.usps.com. Sie beinhaltet eine Subdomain (“tools.”), eine Second-Level-Domain (“usps”) und einer Top-Level-Domain (“.com).

Nun, da Sie wissen, was eine Domain ist, können Sie eine registrieren. Gehen Sie sich den Schritt-für-Schritt-Prozess unter Alles, was Sie über benutzerdefinierte Domänen wissen müssen, durch.

Einrichten Ihrer Domain

Wenn Sie einen Domainnamen erhalten wollen, müssen Sie einen kaufen und registrieren. Besuchen Sie dazu einen Domainnamen-Registrar wie brainhost.ch oder Webrain.ch, tippen Sie Ihren erwünschten Domainnamen ein, überprüfen Sie die Verfügbarkeit und den Preis und erwerben Sie ihn dann, wenn er in Ihrer Preisklasse liegt. Von da aus können Sie diese Domain mit Ihrem Server und Hosting-Provider verbinden und Ihre Website über die Webadresse zugänglich machen.

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